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Aktuelles

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Ökumenischer Studientag: Christentum in Krieg und Frieden – Aspekte christlicher Friedensethiken

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Der ökumenische Studientag „Christentum in Krieg und Frieden – Aspekte christlicher Friedensethiken“ fand am 17. März 2026 an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt statt. Ziel der Veranstaltung war es, einen interkonfessionellen Überblick über zentrale Aspekte christlicher Friedensethik in Vergangenheit und Gegenwart zu vermitteln.

Im Rahmen des Studientages wurden unterschiedliche Perspektiven christlicher Friedensethik präsentiert. Zu den Referenten zählten Superintendent Robert Jonischkeit mit dem Vortrag „Friedensethik braucht keinen Krieg“, Militärsenior Michael Lattinger mit dem Beitrag „Grundlinien einer Friedensethik. Thesen der evangelischen Militärseelsorge in Österreich“ sowie Militärdekan Stefan Gugerel.

Am Nachmittag folgte nach einer Führung durch die Militärakademie eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Inhalten der Vorträge in Workshops. Im Mittelpunkt standen die Diskussion unterschiedlicher Zugänge zur Friedensethik sowie aktueller Herausforderungen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Anwendbarkeit der Inhalte im Religions- und Ethikunterricht. In diesem Zusammenhang stellte Stefan Gugerel praxisbewährte Strategiespiele vor.

Bildquelle: Private Pädagogische Hochschule Burgenland

Burgenlandkroatische Religionslehrer:innen erleben Ton als Medium der Begegnung

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Die burgenlandkroatischen Religionslehrer:innen trafen sich am 17. März 2026 in Langeck. Im Rahmen der Fortbildung „Ich und Du – Begegnung am Tonfeld®“ stellte die Elementarpädagogin Michaela Beofsich anschaulich die Arbeit mit Ton vor.

Im Mittelpunkt des Seminars stand die Frage: Was bedeutet echte Begegnung – mit dem Ton, mit dem Gegenüber, mit mir selbst?

Der Ton – formlos, formbar, fordernd – wird zum Gegenüber. Er spiegelt die individuelle Lebensgeschichte, die aktuelle Befindlichkeit sowie das Bedürfnis nach Ausgleich, Orientierung und Beziehung wider.

Ausgehend von Martin Bubers dialogischer Haltung ist es die Qualität der Beziehung, die ein sicheres und vertrauensvolles Umfeld schafft und Entwicklung erst möglich macht.

Gradišćanskohrvatske vjeroučiteljice i vjeroučitelji sastali su se utorak, 17.03.2026., u Langeku. U okviru stručnoga usavršavanja pod naslovom „Ja i ti – susret na polju ilovača“ elementarna pedagoginja Michaela Beofsich predstavila je djelovanje s ilovačem.

U sredini ovoga seminara stalo je pitanje: Ča znači pravi susret s ilovačem, s drugim človikom, s manom? Ilovač preminji furmu, nastane „drugi“ i zrcali naš život, aktualno osjećanje i potriboću orijentacije i odnosa.
Na temelju dijaloga Martina Bubera, je važna kvaliteta odnosa. Samo u sigurnom i povjerljivom okviru je razvitak moguć.

Religionsunterricht lebendig gestalten

Am 6. und 7. März 2026 standen im Hochschullehrgang zur außerordentlichen Befähigung zur Erteilung des katholischen Religionsunterrichts die Lehrveranstaltungen „Fachdidaktik II“ und „Der Mensch auf der Suche nach Gott: Dem Glauben der Christen auf der Spur“ auf dem Programm.

Die Teilnehmer:innen konnten praxisnah Methoden und Inhalte für die Gestaltung des katholischen Religionsunterrichts kennenlernen und reflektieren.

Der Hochschullehrgang dauert drei Semester und richtet sich an Studierende und Absolvent:innen des Bachelorstudiums Lehramt Primarstufe sowie des Bachelorstudiums Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung (SekAB) im Entwicklungsverbund Süd-Ost.

Kinderbuchautorin Lena Raubaum zu Gast an der PPH Burgenland

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Großen Zuspruch fand die ökumenische Fortbildung an der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland, bei der die Kinder- und Jugendbuchautorin Lena Raubaum zu Gast war. Studierende, Lehrende sowie katholische und evangelische Religionslehrer:innen nutzten die Gelegenheit, die Autorin persönlich kennenzulernen und ihre Werke hautnah zu erleben.

Lena Raubaum las aus mehreren ihrer Bücher, darunter Weil es dich gibt (illustriert von Birgit Antoni), Die Knotenlöserin und Es gibt eine Zeit … (beide illustriert von Clara Frühwirth), Komm, ich trag dich ein Stück (in Zusammenarbeit mit dem MOMO Kinderpalliativzentrum; illustriert von Leonie Schlager) sowie Ungalli (illustriert von Tobias Krejtschi). Mit ihrer wandelbaren Stimme, schauspielerischen Ausdruckskraft und ihrem Humor machte sie die Geschichten für das Publikum lebendig.

„Gereimtes und Ungereimtes für Kleine, Große und alle dazwischen“ – so beschreibt Lena Raubaum selbst ihr literarisches Schaffen. Auf die Frage, warum sie überwiegend für Kinder schreibe, antwortet sie augenzwinkernd: „Ich schreib eh auch für Erwachsene. Ich fang nur viel früher damit an.“ Für ihr Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis (2022 und 2026) sowie mit Nominierungen für den Astrid Lindgren Memorial Award (2024, 2025 und 2026). Neben ihrer Tätigkeit als Autorin ist Raubaum auch ausgebildete Schauspielerin, Sprecherin und Trainerin und hat zahlreiche Weiterbildungen, unter anderem in Yoga für Kinder und Erwachsene sowie Nuad bzw. Thai-Yoga-Massage, absolviert.

Im Anschluss an die Lesung konnten sich die Teilnehmenden in praxisnahen Workshops intensiv in einzelne Werke rund um die Themen Glaube und Gemeinschaft vertiefen. Kreative Übungen, persönliche Reflexion und gemeinsames Nachdenken boten wertvolle Impulse für die eigene pädagogische Praxis.

Die Veranstaltung wurde von Doris Ziniel, Institutsleiterin für Religionspädagogik und transformative Bildung, gemeinsam mit Barbara Illinger, Fachinspektorin für den evangelischen Religionsunterricht an Pflichtschulen, organisiert.

Weitere Informationen zu Lena Raubaum und ihren Büchern finden sich unter www.lenaraubaum.com.

Bildquelle: Private Pädagogische Hochschule Burgenland

Religionen, Frieden und Schule – Einblicke in IRTB-Symposion der PPH Burgenland

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Wie gelingt Frieden in einer pluralen Gesellschaft – und welche Rolle spielen Religionen und Schulen dabei?

Zur Erörterung dieser Leitfrage lud das Institut für Religionspädagogik und transformative Bildung (IRTB) der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland (PPH Burgenland) am 27. und 28. August 2025 zu einem Symposium nach Neutal ein. Unter dem Motto „grenzen I los I tolerant – Religionen und Frieden?“ kamen Expert:innen aus Judentum, Christentum und Islam mit Pädagog:innen ins Gespräch. Neben einer hochkarätigen Podiumsdiskussion bot das Symposium praxisnahe Workshops sowie die Präsentation des „Liederbuchs der burgenländischen Vielfalt“.

Ein weiterer Höhepunkt war der feierliche Gottesdienst mit Michael Wüger, musikalisch gestaltet vom Chor „mehr:stimmig“. Dabei erhielten die neuen Religionslehrer:innen die Missio canonica, während pensionierte Kolleginnen feierlich geehrt wurden. Harald Mandl, langjähriger Institutsleiter, wurde in den Ruhestand verabschiedet und für sein Wirken mit dem Martinsorden in Gold ausgezeichnet. Rektorat, Hochschulrat und Schulamt würdigten seine Verdienste, Bundesminister Christoph Wiederkehr übermittelte Dank und Anerkennung des BMB.

Podiumsdiskussion

Zum Auftakt des inhaltlichen Austauschs diskutierten unter der Moderation von Maria Harmer (ORF, Religion und Ethik) Regina Polak (Universitätsprofessorin für Praktische Theologie und Interreligiösen Dialog, Wien), Landesrabbiner Schlomo Hofmeister und Imam Ramazan Demir, wie Frieden in einer pluralen Gesellschaft gelingen kann und welche Rolle Religionen und Schulen dabei spielen.

Rektorin Sabine Weisz stellte gleich zu Beginn des Symposiums die pädagogische Dimension in den Mittelpunkt: „Jeden Tag haben wir in der Schule die Möglichkeit, einen Beitrag für den Frieden zu leisten. Denn nichts ist so lebendig wie eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die wir mit unserem Erziehungs- und Bildungsauftrag begleiten. Dabei bieten sich Gelegenheiten, Impulse zu geben, zum Nachdenken anzuregen und miteinander ins Gespräch zu kommen.“ Auch Doris Ziniel, Leiterin des IRTB, betonte: Frieden beginne im Kleinen – in der Familie, in der Schule, im Klassenzimmer, in Begegnungen –, verlange aber zugleich Einsatz für Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität.

Demokratie, Religionen und Herausforderungen

Regina Polak, Universitätsprofessorin für Praktische Theologie und Interreligiösen Dialog, machte in ihrem Impulsvortrag deutlich: Eine liberale, rechtsstaats- und menschenrechtsbasierte Demokratie sichere Minderheitenrechte und ermögliche politischen Frieden – doch dieses Modell sei weltweit unter Druck.

Religionen könnten wichtige Ressourcen zur Friedensförderung sein, zugleich aber auch Spannungen erzeugen. „Religiosität stärkt Vertrauen in Institutionen, kann aber autoritäre Tendenzen befördern. Für Österreich ergibt sich ein gemischtes Bild: Religiöse Zugehörigkeit nimmt ab, dennoch bleiben Religionsgemeinschaften wichtige Formen der Vergemeinschaftung. Breite Zustimmung besteht zur religiösen Pluralität, zugleich nehmen antisemitische und antimuslimische Ressentiments zu – ebenso autoritäre Strömungen innerhalb der Religionen selbst sowie gesellschaftliche Vorurteile, die sowohl Juden als auch Muslim:innen betreffen.“

Polak betonte: „Religionen können wichtige Beiträge für gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten – vorausgesetzt, sie üben Selbstkritik, stellen sich Fragen nach Macht, Geschlechtergerechtigkeit und dem Umgang mit Minderheiten.“ Der interreligiöse Dialog in Österreich gilt international als vorbildlich, sollte aber noch stärker in die Breite der Gesellschaft getragen werden.

Aus jüdischer Perspektive hob Landesrabbiner Schlomo Hofmeister die aktive Dimension von Frieden hervor: „Schalom (Frieden auf Hebräisch) ist weit mehr als die Abwesenheit von Konflikten. Es ist ein Zustand der Ganzheit, der geschaffen und gepflegt werden muss – nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch im Alltag, in der Familie, in der Nachbarschaft.“

Imam Ramazan Demir unterstrich die Friedensorientierung des Islam, verwies jedoch auch auf Herausforderungen: „‚As-salamu alaykum‘ – Friede sei mit dir – ist unsere tägliche Begrüßung. Aber Radikalisierung junger Menschen, vor allem über Social Media, bleibt eine Gefahr. Ich versuche Jugendlichen zu zeigen: Islam und Demokratie sind vereinbar, wenn Freiheit und Menschenrechte geachtet werden. Frieden beginnt immer in der eigenen Gemeinschaft.“ Gleichzeitig setzt er eigene Videos ein, um der Hasspropaganda auf TikTok entgegenzuwirken.

Schule als „Lebensraum, in dem Demokratie geübt wird“

Besonderes Gewicht erhielt die Schule als „Lebensraum, in dem Demokratie geübt wird“. Hier sollten Kinder und Jugendliche nicht nur Wissen erwerben, sondern auch lernen, Unterschiede auszuhandeln, Mitbestimmung zu erleben und Dialog zu praktizieren, so Polak.

Hofmeister und Demir berichteten von ihren gemeinsamen Besuchen in Schulklassen, die bei Jugendlichen nachhaltigen Eindruck hinterlassen: „Wir zeigen, dass Freundschaft und Dialog zwischen einem Rabbiner und einem Imam möglich sind – oft überzeugender als jedes Argument.“

Konfliktfelder und Herausforderungen

Die Debatten griffen auch aktuelle Konfliktfelder auf: Alltagsrassismus, die Gefahr der politischen Instrumentalisierung von Religion und die Rolle sozialer Medien bei Radikalisierung.

Hofmeister warnte vor antisemitischen Stereotypen: „Kritik an der israelischen Regierung oder ihrer Politik ist legitim, aber wenn Jüdinnen und Juden, oder das Judentum als Religion dafür verantwortlich gemacht oder angefeindet werden, dann ist das Antisemitismus.“ Demir schilderte Diskriminierungserfahrungen muslimischer Jugendlicher: „Viele erleben Ausgrenzung, oft genügt ein Kopftuch oder ein Bart.“ Beide forderten differenzierte Aufklärung und mehr Mut zum Dialog.

Das Symposium endete mit einem klaren Befund: Frieden ist möglich – aber er verlangt Mut, Offenheit und die Bereitschaft, immer wieder neu aufeinander zuzugehen. Schulen sind dabei Schlüsselinstitutionen: Orte, an denen Demokratie, Respekt und Zusammenleben täglich geübt werden können.

Hintergrund zu den Gästen der Podiumsdiskussion

  • Regina Polak: Universitätsprofessorin für Praktische Theologie und Interreligiösen Dialog am Institut für Praktische Theologie der Katholisch-Theologischen Fakultät in Wien.

  • Schlomo Hofmeister: Landesrabbiner von Burgenland, Niederösterreich und Wien, Oberrabbiner von Steiermark, Tirol und Vorarlberg, sowie des österreichischen Bundesheeres und Vorstandsmitglied der Europäischen Rabbinerkonferenz.

  • Ramazan Demir: Imam und Religionspädagoge, lehrt an der KPH Wien/Niederösterreich, engagiert sich seit Jahren in Schulen; ehemaliger Gefängnisseelsorger, spezialisiert auf Prävention von Radikalisierung.

Die drei Religionsvertreter:innen wurden von der Stadt Wien als „Botschafter:innen des sozialen Zusammenhalts“ ausgezeichnet.

Mehr zur Ehrung von Harald Mandl anlässlich seiner Pensionierung.

Bildquelle: Private Pädagogische Hochschule Burgenland

Der heilige Nikolaus an der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland

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Viel Begeisterung und Überraschung löste der Besuch des heiligen Nikolaus an der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland aus. Er verteilte Fair-Trade-Schokolade an unsere Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter:innen. Die PPH Burgenland unterstützte damit das Sozialprojekt der Katholischen Männerbewegung (KMB) der Diözese Eisenstadt, das heuer Menschen in Peru zugutekommt.

Für alle, die diese Aktion noch unterstützen möchten: Die Nikolaus-Schokolade wird von der KMB der Diözese Eisenstadt in Kooperation mit SEI SO FREI angeboten. Gegen eine Spende von 1 Euro erhalten Unterstützer:innen eine fair gehandelte Schokolade und leisten zugleich einen Beitrag zur Förderung sozialer Projekte.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.martinus.at/institution/5024/aktuelles/article/17429.html

https://seisofrei.at/projekte/

Tag des Judentums 2026 an der PPH Burgenland

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Im Jahr 2000 hat der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich den 17. Jänner als besonderen Gedenktag eingeführt: den „Tag des Judentums“. Er soll die gemeinsamen Wurzeln von Christentum und Judentum ebenso thematisieren wie das vielfache Unrecht, das Menschen jüdischen Glaubens in der Vergangenheit zuteil wurde. An der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland wurde anlässlich des 27. Tages des Judentums am 15. Jänner ein Kurzsymposium abgehalten, das sich mit speziellen Aspekten der jüdischen Geschichte des Burgenlandes auseinandersetzte.

Zwei Vorträge bildeten den Mittelpunkt der Veranstaltung: Zunächst beschäftigte sich Ursula Mindler-Steiner, Historikerin und Professorin an der Universität Graz und der Andrássy Universität Budapest, mit der jüdischen Geschichte von Oberwart/Felsőőr. Diese war die jüngste Israelitische Kultusgemeinde des Burgenlandes: 1930 gegründet, wurde sie bereits 1938 wieder gewaltsam aufgelöst. Der Vortrag von Prof.in Mindler-Steiner gab zunächst einen profunden Überblick über jüdisches Leben in Oberwart/Felsőőr im 19. und 20. Jahrhundert, behandelte ausgewählte Biographien der jüdischen Gemeinde und nahm schließlich das abrupte Ende jüdischen Lebens in der Region in den Blick.

Im Anschluss beschäftigte sich Universitätsprofessor (i. R.) Wynfrid Kriegleder vom Institut für Germanistik der Universität Wien mit der literarischen Darstellung des Massakers von Rechnitz. In der Nacht vom 24. auf den 25. März 1945 fand im burgenländischen Rechnitz ein bis heute nur teilweise aufgeklärtes „Endphaseverbrechen“ an 180 ungarisch-jüdischen Zwangsarbeitern statt. Über dieses Verbrechen breitete sich jahrzehntelang bleiernes Schweigen. Die fiktionale Literatur erinnerte spät, aber doch, an die Morde. Prof. Kriegleder behandelte vor allem Eva Menasses Roman „Dunkelblum“ von 2021, ging aber auch auf andere Texte in diesem Kontext (von Gerald Szyszkowitz, Elfriede Jelinek und Peter Wagner) ein.

Zum Abschluss des Kurzsymposiums, das musikalisch von Ernst Ramsauer und Marlene Schindler von der PPH Burgenland eingerahmt wurde, konnte vom Vorsitzenden des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit Lukas Pallitsch das Resümee gezogen werden, dass es im Dialog zwischen Christen und Juden nicht nur um streng theologische Fragen gehe, sondern um das Bemühen, diese Gesellschaft besser zu gestalten. Vermutlich ist dies aktuell geforderter denn je.

„Als pädagogische Hochschule mit einem religionspädagogischen Schwerpunkt ist es uns ein großes Anliegen, unsere tiefe Verbundenheit mit dem Judentum zu betonen, das jüdische Leben zu würdigen und dem historischen Unrecht zu gedenken. Dies entspricht auch unserem Leitbild, das sich an einer christlich-humanistischen Wertetradition orientiert und die unverhandelbare Würde des Menschen in den Fokus stellt“, so Sabine Weisz, Rektorin der PPH Burgenland.

Die PPH Burgenland plant, auch im nächsten Jahr zum Tag des Judentums am 17. Jänner einen Beitrag zum Brückenbau zwischen den Religionen und einem besseren gegenseitigen Verstehen zu leisten.

Medienstimmen

Veranstaltung beleuchtete Aspekte jüdischer Geschichte_Kronen Zeitung_23.01.2026
Pädagogische Hochschule erinnerte an christlich-jüdische Wurzeln_BVZ_19.01.2026
Tag des Judentums_Kirchenzeitung Martinus Diözese Eisenstadt - Nr. 5 / 1. Februar 2026

Bildquelle: Private Pädagogische Hochschule Burgenland