Neue Veröffentlichung: Effekte individueller Merkmale auf das Fähigkeitsselbstkonzept von Schüler:innen im Wahlpflichtfach Coding und Robotik
Wir freuen uns, die Veröffentlichung des neuesten Artikels von Thomas Leitgeb (Leitung Zentrum für Digitale Kompetenz und MIN(K)T, PPH Burgenland) und Wolfram Rollett (Universität Oldenburg) in „Forschungsperspektiven 17“ der Pädagogischen Hochschule Wien bekannt zu geben.
Die Studie zeigt, dass das Wahlfach Coding & Robotics die schulische Selbstwirksamkeit von Sekundarstufenschüler:innen positiv stärkt – unabhängig von Geschlecht, Migrationshintergrund, Bildungshintergrund der Eltern oder Familiensprache. Damit liefert die Arbeit wertvolle Hinweise, wie digitale Bildung gerecht und inklusiv gestaltet werden kann.
Chancengleichheit durch Computational Thinking
Aufbauend auf einer vorangegangenen Studie (Leitgeb, Rollett & Zimmermann, 2023), die positive Effekte des Wahlpflichtfachs Coding & Robotics auf das Fähigkeitsselbstkonzept von Schüler:innen der Sekundarstufe I nachwies, untersuchten die Autor:innen nun, ob bestimmte Schüler:innengruppen stärker profitieren als andere.
Die Ergebnisse zeigen, dass für keines der untersuchten Merkmale – weder Geschlecht, Migrationshintergrund, Bildungshintergrund der Eltern noch Familiensprache – signifikante Interaktionseffekte nachweisbar waren. Alle Schüler:innen profitieren demnach gleichermaßen, unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen. Das curriculare Konzept scheint somit ein chancengleiches Entwicklungsumfeld für eine heterogene Schülerschaft ermöglicht zu haben.