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REAL ME startet an der PPH Burgenland: Stärkung des Körperbewusstseins von Mädchen

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An der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland (PPH Burgenland) wurde das Projekt REAL ME am 3. März 2026 gestartet. Ziel der Initiative ist es, das Körperbewusstsein von Mädchen der 3. und 4. Schulstufe der Volksschule zu stärken und den reflektierten Umgang mit Schönheitsidealen in digitalen Medien zu fördern.

REAL ME wird in Zusammenarbeit mit der burgenländischen Frauengesundheitsorganisation FEMININA umgesetzt. 55 Studierende des Primarstufenlehramts entwickeln praxisnahe Materialien wie Plakate, Erklärvideos und Lernangebote, die Kinder dabei unterstützen, ein gesundes Körperbild zu entwickeln und den Einfluss sozialer Medien kritisch zu hinterfragen.

Digitale Medien prägen zunehmend Selbst- und Körperbild von Jugendlichen. Laut der Studie Schönheitsideale im Internet (ÖIAT & ISPA, 2024) wünschen sich mehr als 50 % der Jugendlichen Veränderungen am eigenen Körper, über ein Viertel hat bereits über Schönheitsoperationen nachgedacht. Die WHO-HBSC-Studie zeigt, dass rund 40 % der Mädchen ihr Gewicht als zu hoch einschätzen – unabhängig von objektiven Maßzahlen. Zudem sind Mädchen in digitalen Räumen häufiger mit Body-Shaming, Hassrede und Diskriminierung konfrontiert. Diese Befunde unterstreichen die Bedeutung frühzeitiger Förderung von Resilienz, Selbstwertgefühl und kritischer Medienkompetenz.

Die Studierenden werden in den Lehrveranstaltungen Technik & Design von Lena Sailer-Prenner und Karin Seidl-Wessely, im Sachunterricht von Stefan Meller und in Gender Studies von Sabrina Schrammel begleitet und unterstützt. FEMININA berät das Projekt in allen Phasen und bringt ihre Expertise ein.

REAL ME verbindet Forschung, Theorie und Praxis und leistet einen nachhaltigen Beitrag zur Förderung eines gesunden Körperbildes und zur Stärkung junger Menschen im digitalen Zeitalter.

Bildquelle: Private Pädagogische Hochschule Burgenland