Weltklimaspiel an der PPH Burgenland: Strategien gegen die Klimakrise
Vom 18. bis 20. September 2025 fand an der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland (PPH Burgenland) das Projekt „Weltklimaspiel – Zukunft gemeinsam gestalten“ statt. Studierende der Hochschule und Schüler:innen des Gymnasiums der Diözese Eisenstadt entwickelten dabei in einem dreitägigen Planspiel Strategien im Umgang mit den globalen Herausforderungen des Klimawandels.
Die App-gestützte Simulation versetzte die Teilnehmenden in die Rollen von Entscheidungsträger:innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Über den Zeitraum von 2000 bis 2100 waren sie gefordert, in jedem Jahrzehnt auf Szenarien wie Extremwetter, Umweltkatastrophen oder soziale Krisen zu reagieren – und so Wege in eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Zukunft zu entwerfen.
Neben der Auseinandersetzung mit Klimafragen vermittelte das Projekt Kompetenzen wie Problemlösungsfähigkeit, kritisches Denken und Kommunikationsstärke. Gleichzeitig stärkte es demokratische Werte wie Menschenwürde, Gerechtigkeit und interkulturellen Respekt. Grundlage bildete der aktuelle Bericht des Weltklimarats (IPCC), der die weltweite Verteilung von Treibhausgasen nach Sektoren und Regionen darstellt.
„Es ist entscheidend, dass junge Menschen verstehen, wie politische und wirtschaftliche Entscheidungen unsere gemeinsame Zukunft beeinflussen“, sagte Rektorin Sabine Weisz. Das Weltklimaspiel biete die Möglichkeit, diese Zusammenhänge auf spielerische und kooperative Weise zu erleben.
Bildquelle: Private Pädagogische Hochschule Burgenland