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Vielfalt als Harmonie: Erfolgreiche Aktionswoche für Inklusion und Mehrsprachigkeit

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Vielfalt gleicht einer Melodie, in der jede Note ihren einzigartigen Klang beiträgt und zusammen ein harmonisches Ganzes bildet. Diese Metapher stand im Mittelpunkt der Aktionswoche für Inklusion und Mehrsprachigkeit, die vom 27. bis 29. November 2024 an der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland stattfand. Veranstaltet vom Zentrum für Minderheitenschulwesen, Mehrsprachigkeit und Inklusion, bot die Woche Raum für Reflexion, Austausch und Begegnungen.

Ein Höhepunkt war der Besuch des Special Olympics Teams Burgenland am 28. November 2024. Sebastian Koller, verantwortlich für Schulen, Kinder, Jugendliche und Studierende, stellte die Arbeit von Special Olympics vor. Diese weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung setzt Sport als Schlüssel zur Förderung einer inklusiven Gesellschaft ein. Sebastian Koller verdeutlichte, wie Initiativen wie Unified Sports, bei denen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen, Barrieren abbauen und die Vision einer inklusiven Gesellschaft fördern.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Workshop zur reflexiven Geschlechterpädagogik und Gleichstellung am 29. November 2024 zum Thema „Gewalt im Namen der Ehre“. Emina Saric, Vortragende an der PPH Augustinum, beleuchtete die Herausforderungen patriarchaler Strukturen und Geschlechterklischees. Sie unterstrich die Bedeutung von Bildung und Jugendarbeit, um Gewalt im Namen der Ehre zu verhindern und Gleichstellung voranzutreiben. Kushtrim Alili präsentierte das Projekt HEROES® Steiermark, das mit jungen Männern aus ehrkulturellen Milieus arbeitet, um ein gleichberechtigtes und gewaltfreies Zusammenleben zu fördern. Mit theaterpädagogischen Ansätzen werden Jugendliche unterstützt, Geschlechterklischees zu hinterfragen und eine gewaltfreie Zukunft zu gestalten. Nina Leimlehner stellte weitere Workshop-Angebote des Vereins für Männer- und Geschlechterthemen Graz vor, die Jugendliche zwischen 12 und 22 Jahren dabei unterstützen, Geschlechterstereotype abzubauen und Gleichstellung zu fördern.

Täglich gab es außerdem eine Materialbörse mit Lehr- und Lernmaterialien sowie Fachliteratur zu Themen wie Mehrsprachigkeit und Sprachliche Bildung, Inklusive Elementarpädagogik, autochthone Minoritätssprachen und Inklusive Pädagogik. Interessierte konnten auch die Schwerpunkte „Inklusive Pädagogik“ und „Deutsch als Zweitsprache und Sprachliche Bildung“ kennenlernen und wertvolle Impulse für ihre Bildungsarbeit mitnehmen. 

Die Aktionswoche zeigte eindrucksvoll, wie Bildung und Dialog den Weg zu einer inklusiven und vielfältigen Gesellschaft ebnen können. 

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Mag. Marie-Laure Mörz

Leitung Zentrum für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

  • Zentrum für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Institut für Ausbildung