Jahrestreffen des Internationalen Bildungsnetzwerks PILGRIM an der PPH Burgenland
Mit dem Jahrestreffen 2026 startete das Internationale Bildungsnetzwerk PILGRIM an der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland (PPH Burgenland) in das neue Arbeitsjahr. Das Vernetzungstreffen der burgenländischen Kolleg:innen fand in Präsenz in der Lernwerkstatt der PPH Burgenland, mit Fokus auf die Dringlichkeit der Bewahrung der Schöpfung, statt.
Der Vorstand von PILGRIM (Präsidentin Christine Wogowitsch, Präsidentin-Stellvertreterin Doris Ziniel, Direktorin Adele Grill, Direktorin-Stellvertreterin Heidelinde Prüger) begrüßte gemeinsam mit Ehrenpräsident Dr. Hans Hisch die Teilnehmenden. Unter dem Leitgedanken „Vom Wert der Dinge“ reflektierten die Teilnehmenden verantwortliches Mensch-Sein in achtsamer Welt-Verbundenheit. Der Mehrwert, als PILGRIM-Institution an einer gerechteren Welt mitzubauen, wurde gemeinsam herausgearbeitet. Engagierte Teams aus dem pädagogischen Feld und der Pfarre Neusiedl am See bereicherten das Treffen als starker Thinktank für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ein wesentliches Qualitätsmerkmal von PILGRIM zeigte sich erneut in der ausgeprägten fächerübergreifenden Kooperationsbereitschaft.
Im Zentrum der Tagung standen die Vorstellung aktueller Arbeitsmaterialien und die Anregung zu gemeinsamen, wirkungsvollen Initiativen im ökumenischen Geist – auch weit über das Burgenland hinaus. Begleitend dazu bietet die PPH Burgenland mehr als 20 hochkarätige PILGRIM-Fortbildungsveranstaltungen an.
Die verbindende Vision brachte PILGRIM-Präsidentin Christine Wogowitsch auf den Punkt: „Das Gemeinsame der christlichen Kirchen ist der Einsatz für die Schöpfung als das Gemeinsame Haus.“ Der inspirierende Dialog über bestehende Projekte, Leitlinien und künftige Vorhaben setzte ein klares Zeichen für zukunftsorientierte Bildungsarbeit. So wird beispielsweise die ASO Eisenstadt das Bildungsnetzwerk PILGRIM aktiv beim kommenden Schöpfungstag im April 2027 in Eisenstadt vertreten. Weitere strukturelle Maßnahmen für die Vernetzung wurden erfolgreich auf den Weg gebracht. Die Lernwerkstatt der Hochschule bot hierfür den idealen kreativen Raum, um konkrete religionspädagogische Impulse für Unterricht, Schulalltag und Pfarrarbeit mitzunehmen.
Mittlerweile umfasst das Bildungsnetzwerk rund 330 Schulen und Bildungseinrichtungen in Österreich sowie in zahlreichen Partnerländern wie Polen, Ungarn, der Ukraine, Israel, Tschad und Peru.