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Direkter Einblick in Lebensrealitäten: Exkursion mit „Wiener Nimmerland“

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Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Beratung und Krisenintervention" mit Studierenden der Inklusiven Pädagogik organisierte Claudia Franta eine Führung mit Martin vom "Wiener Nimmerland". Martins Tour startete am Karlsplatz und eröffnete einen direkten Einblick in Lebensrealitäten, die im pädagogischen Alltag oft unsichtbar bleiben.

Im Zentrum standen insbesondere drei Fragen:

  • Was bedeutet es, auf der Straße zu leben?
  • Wie fühlt sich Sucht an – und wie prägt sie das tägliche Leben?
  • Was bleibt, wenn man alles verloren hat?

Anschließend konnten die Studierenden in der „Ausbildungsbegleitenden Supervision“ mit Kerstin Löffler ihre Eindrücke reflektieren.

Martin hat weit mehr getan, als seine persönliche Geschichte zu erzählen: Er machte soziale Ungleichheiten, Vorurteile und Ausgrenzungsmechanismen sichtbar und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur professionellen Haltung angehender Pädagog:innen.

Einblicke in Lebenswelten von Menschen 

  • schärfen den Blick für Lebensrealitäten von Kindern und Familien, die mit Armut, Sucht oder sozialer Ausgrenzung konfrontiert sind
  • stärken die professionelle Sensibilität im Umgang mit Signalen von Belastung, in der Gesprächsführung und in der Zusammenarbeit mit multiprofessionellen Netzwerken
  • verdeutlichen die Bedeutung einer wertschätzenden, ressourcenorientierten Haltung im Schulalltag
  • erinnern daran, dass Bildung nur gerecht sein kann, wenn Strukturen hinterfragt werden und nicht nur individuelles Verhalten

Eine bereichernde und berührende Erfahrung für alle Beteiligten.

Wiener Nimmerland

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